Lehrstühle

Die Tübinger Sinologie teilt sich in drei Lehrstühle auf:

 

 

Dazu kommt der Forschungsbereich von Akad. Oberrat Peter Kuhfus, mit einem Schwerpunkt auf globalen Wirkungsprozessen von Ideen, Konzepten und Ideologien als Dynamik der Entwicklungsgeschichte des modernen China.

 

Der Fachbereich Sinologie in Tübingen behandelt in Forschung und Lehre ein breites Spektrum von Themenbereichen aus Chinas Vergangenheit und Gegenwart, v.a. aus den Bereichen Wissenschafts- und Technikgeschichte, Ideen- und Ideologieschichte sowie Politik und Gesellschaft. Ihr spezifisches Profil liegt in der Konzentration auf das China von der Qing-Zeit bis zur Gegenwart. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Asienwissenschaften der Universität Tübingen (Japanologie, Koreanistik und Indologie) im Rahmen des 2008 gegründeten Asien-Orient-Instituts  gepflegt.

 

 

 

 

Angeboten werden ein konsekutiver Bachelor / Master Sinologie/Chinese Studies, die integrierten Studiengänge B.Sc. International Economics/Sinologie, B.Sc. International Business Administration/Sinologie und M.Sc. International Economics and East Asian Studies sowie – gemeinsam mit der Abteilung für Japanologie und den Instituten für Politikwissenschaft und Soziologie – der interfakultäre Master-Studiengang Politik und Gesellschaft Ostasiens.

 

Alleinstellungsmerkmale der Tübinger Sinologie in Deutschland und Europa sind das 2001 gegründete European Centre for Chinese Studies at Beijing University (ECCS) und das 2008 gegründete European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT). Durch das ECCS haben die Studierenden die Möglichkeit, das 4. Semester in Begleitung einer Tübinger Lehrkraft in der VR China zu absolvieren. Dieses integrierte Auslandsstudium ist obligatorisch. Das ERCCT wiederum bietet Master-Studierenden und Promovenden eine Plattform für die Vorbereitung von empirischen Forschungsarbeiten in Taiwan. Einzigartig in Europa ist auch der 2003 neu geschaffene Lehrstuhl Greater China, an dem vergleichend zur VR China, Taiwans und Hongkongs geforscht und auch das Auslandschinesentum behandelt wird.

 

In regelmäßigen Abständen finden Vorträge zu sinologischen Themen – z.B. im Rahmen des Kolloquiums „Greater China“ – statt, bei denen auswärtige Referenten aus China, Taiwan, Hongkong, den USA oder Europa zu Wort kommen. Studierenden bietet sich außerdem die Möglichkeit, an ausgewiesenen Veranstaltungen des Asien-Orient-Instituts der Fakultät für Kulturwissenschaften teilzunehmen.

 

Die Bibliothek der Tübinger Sinologie verfügt mit ihren ca. 50.000 Bänden über eine grundlegende Sammlung sinologischer Primärquellen und Sekundärliteratur. Ergänzt werden die von der Bibliothek geführten Monographien und Zeitschriften durch die chinarelevanten Bestände der Universitätsbibliothek sowie durch zahlreiche durch das Internet zugängliche Literatur- und Quellensammlungen.

Kontakt

Abteilung für Sinologie und Koreanistik 

Eberhard Karls Universität 

Wilhelmstr. 133 

72074 Tübingen 

 

Kontakt

Email: sinologie [at] uni-tuebingen.de

Tel.: 07071-29-72711
Fax.: 07071-29-5733

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